Ernährung sichern in der dritten Welt

Ernährung sichern in der dritten Welt

Ernährung sichern in der dritten WeltGanz sicher kann man das Hungerproblem in der Welt nicht lösen, wenn man selber auf gesunde Lebensmittel verzichtet. Es ist aber möglich durch bewusste Kauf- und Konsumentscheidungen dazu beizutragen, dass es den notleidenden Menschen in den Entwicklungsländern etwas besser geht. Eine bewusste Entscheidung für Lebensmittel, die fair gehandelt werden, kann dazu beitragen, das Leben der Produzenten und ihrer Familie zu verbessern. Durch Lebensmittel, die fair gehandelt werden erhalten die Erzeuger einen größeren Anteil am Umsatz. Diese Lebensmittel sind zwar etwas teurer, aber sie erziehen auch uns dazu, dass wir mit unseren Lebensmitteln bewusster umgehen. Zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln gehört es zum Beispiel auch, einen Salat nicht gleich wegzuwerfen weil ein welkes Blatt daran ist, oder vielleicht die Tomate, weil sie einen Druckfleck hat.

Übergewicht oder Hunger

In Europa oder in den USA haben wir eine echte Welt des Überflusses. Immer mehr Menschen sind übergewichtig und scheinbar nimmt das Essen einen immer größeren Stellenwert ein. Für die Krankenkassen bedeutet dieser Zustand eine riesige Ausgabenlawine. Immer mehr Menschen werden krank, können ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen und müssen medizinisch behandelt werden.

In den armen Ländern ist es gerade andersherum. Immer mehr Menschen sind vom Hungertod bedroht und jede Sekunde sterben Kinder, weil es einfach nichts zum Essen gibt. Neueste Statistiken belegen, dass jeder siebente Mensch hungert. Dabei könnte es so einfach sein, etwas dagegen zu tun.

Hilfe zur Selbsthilfe

Es geht nicht darum, den Entwicklungsländern Lebensmittel zu schicken. Es geht vielmehr um Hilfe zur Selbsthilfe. Die Menschen müssen lernen, wie sie gesund zunehmen können. Aber sie müssen auch lernen, wie sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen möglichst viel erwirtschaften können. Dafür benötigen Sie technische Hilfe. Diese Hilfe sollte für uns in den so genannten reichen Ländern eine Selbstverständlichkeit sein.