Betteln in Deutschland – keine Seltenheit

Betteln in Deutschland – keine SeltenheitIn Deutschland ist Betteln grundsätzlich erlaubt und das seit dem Jahre 1974. Verboten ist jedoch aggressives Betteln wie z. B., wenn der Bettler einen Passanten festhält oder Ähnliches, um Geld zu bekommen. Geahndet wird das aggressive Betteln als Ordnungswidrigkeit, doch nur dann, wenn es von der Stadt so festgelegt wurde. Bettler in Deutschland gehören heute bereits zum Alltag. Dabei unterscheidet man die Menschen, die aus Not betteln und die, die über von Hintermännern zum Betteln geschickt werden. Diese Menschen stammen oft aus Osteuropa.

Ein Tabu in Deutschland ist die Tatsache, dass sich bereits eine sogenannte „Bettler-Mafia“ gebildet hat, die Menschen zum Betteln zwingt. Diese Menschen sind in ihrer Heimat sehr arm, doch das meiste Geld, das sie von Passanten erhalten, müssen sie an die Hintermänner abgeben. Dresden ist die erste Stadt, in der gegen Bettler vorgegangen wird, die ein körperliches Gebrechen vortäuschen. Gemäß der Polizeiverordnung von Dresden müssen diese Bettler mit einer Geldstrafe rechnen, die mitunter 1.000 Euro ausmachen kann.

Ärgerlich ist es auch, wenn Autofahrer vor einer roten Ampel anhalten müssen und plötzlich Fensterputzer die Autoscheiben waschen und dafür Geld verlangen. Erhalten sie kein Geld, so kann es durchaus vorkommen, dass sie die Autoscheiben zerkratzen, so wie es Carsten Zorger vom ADAC passiert ist. Trotzdem warnt Carsten Zorger davor, den unaufgeforderten Fensterputzern Geld zu geben, da es sehr wahrscheinlich ist, dass dann mehr Bettler kommen und Geld verlangen. Die Polizei ist machtlos. Sie kann lediglich die Personalien feststellen und ein Bußgeldverfahren einleiten, denn Betteln ist in Deutschland keine Straftat. Viele kommen aus Osteuropa mit einem Touristenvisum und betteln in den Innenstädten.

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